Eine Information über die Ayurvedakur in Vattersgarden

 

 

 

Die Umstände oder wie es dazu kam            

 

Vattersgarden wurde vor sechs Jahren als Projekt des Ceylonesischen Ayurveda-Boards ins Leben gerufen und arbeitet in Kooperation mit der staatlichen Ayurvedaklinik Beliatta sowie der buddhistischen Gemeinde von Kottegoda, einem kleinen Dorf im Süden der Insel. Die Ärzte, momentan Dr. Nalin und Dr. Kumare werden von der Klinik gestellt, welche auch die Supervision über das Vattersgarden Ayurveda Center ausübt. Alle Therapeuthen wurden beim Ayurveda-Board in Colombo ausgebildet.  

 

Der Charakter dieser Ayurveda Anlage

 

Vattersgarden ist ein reines Ayurveda-Kur Resort, eingebettet und integriert in die buddhistische Kultur des Südens dieser tropischen Insel. Am Rande eines Fischerdorfes gelegen und unmittelbar neben dem buddhistischen Dorftempel direkt am Sandstrand des indischen Ozeans ganz im äußersten Süden von Sri Lanka. Die Beschränkung auf wenige Zimmer in verschiedenen Chalets anstelle eines großen Wohntraktes sorgt für eine persönliche und individuelle Betreuung während der Ayurveda-Kur. Der weitläufige Park bietet neben den für die Gemeinschaft vorgesehenen Plätzen viele Gelegenheiten, um die Kur-Anwendungen individuell zu verarbeiten.

 

Die Kur selbst

 

folgt den Vorgaben des Ceylon Ayurveda, der Tagesablauf, die Anwendungen, das native Ayurvedadorf, all dies entspricht den vedischen Richtlinien und nicht den Marketing-Bedingungen der Reiseveranstalter. Erforderliche Anwendungen, Medizin und Essen werden nicht vom vorgebuchten Produkt-Paket bestimmt, sondern von den Ayurveda-Ärzten entsprechend den „verbogenen“ Lebensenergien und den Auswertungen von Reaktionen und Reflektionen (Feedback) der Patienten entschieden.

 

 


Hier ein paar Details zur Kur

 

Eine Panchakarma Kur im familiären Ayurveda-Resort Vattersgarden, eingebettet in eine friedvolle Umgebung abseits vom Massentourismus im Süden von Sri Lanka nahe dem kleinen Fischerdorf Kottegoda. Trotz des Einflusses durch den Tsunami half uns die Dorfgemeinschaft und unsere über 40 Mitarbeiter, Vattersgarden sehr schnell wieder für Gäste attraktiv zu machen, mehr noch, die Naturkatastrophe schuf eine zusammengehörig fühlende Gemeinschaft daraus. Man findet Kottegoda auf der Küstenstrasse zwischen Matara und Dickwella bei Kilometerstein 175.

 

 

Hier in diesem Ayurveda Resort wird das Gleichgewicht des Körpers, des Geistes und der Seele wieder hergestellt, um den Effekt der Vorsorge und des Heilens zu erhalten.

Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der staatlichen Ayurveda-Klinik in Beliatta, von welcher die Einheimischen ayurvedisch versorgt werden, und mit der buddhistischen Dorfgemeinschaft aus Kottegoda, welche einen kleinen Dschungeltempel neben uns unterhält, mit dem wir zusammen auf der durch Lagune und Meer gebildeten Halbinsel liegen.

 

Den Kur-Aufenthalt erlebt man in einem eineinhalb Hektar großen tropischen Garten direkt am indischen Ozean im Halbschatten der Palmen.  

 

 

Die weitläufige Anlage mit den einhundertfünfzig Kokospalmen wurde im Charakter eines Dorfes errichtet, dies bedeutet mehrere Wohngebäude anstelle eines großen Hotel Komplexes.

 

 

Man wohnt in geräumigen Doppelzimmern (auch als Einzelzimmer buchbar), alle Zimmer haben ein eigenes Badezimmer mit europäischem WC und solargewärmtes Wasser.       

Die Zimmer sind alle mit Sitzmöbeln innen und außen bestückt. Das Bett mit Natur-Kautschuk Matratzen hat ein Moskitonetz.

 

 

Etwas zur Orientierung - nach Süden hin erstreckt sich der indische Ozean, nach Norden die kleine Süßwasserlagune, die Heimat von vielen Vogelarten, Im Osten steht der kleine Dorftempel mit der Sonntagsschule und nach Westen hat man den Anschluss an die Fischersiedlung Lunukalapuwa, das erste Haus steht in 500 m Entfernung. Zur Bushaltestelle im Dorf sind es ca. 1500 m.

 

 

Die Anwendungen bekommt man in den Ayurveda-Cabanas, welche aus nativen Stoffen gebaut wurden, getreu den Veden, welche dies seit mehreren tausend Jahren so überliefern.

 

 

Naturstein, strahlungshemmender Lehm, Illyuk-Dach und Tropenholz sind die Materialien des Ayurveda-Centers und der Ausrüstung.

 

Die Küche folgt ayurvedischen Kur-Richtlinien und bietet dementsprechend Tellergerichte und somit kein Büffet. Dies bedeutet, dass nicht für den Gaumen gekocht wird, sondern zur Unterstützung der Erweichungs-, der Ausleitungs- und der Stabilisierungs-Phase.

Der Tagesablauf entspricht dem Samsara, das native Ceylon Ayurveda ist seit zweieinhalb tausend Jahren mit dem Buddhismus fest verbunden.

 

 

Als deutschsprachige Ansprechpartner stehen Gästebetreuerin Sabine sowie die Hotel Leitung Melanie und Andreas zur Verfügung, sie werden unterstützt durch unser Therapeuten Team und unser Küchen-Team, unser Service Team und unser Instandhaltungs-Team, mittlerweile sind es 43 Mitarbeiter, welche hier fest und ganzjährig angestellt sind.

 

 

Etwas zur Philosophie des Ayurveda

             

Am Anfang waren die Veden, eine Sammlung von überliefertem Wissen, niedergeschrieben auf Palmblatt – Büchern, aber auch nur mündlich übertragen von Generation zu Generation.

 

Eines der Veden, der fünfte Veda, ist der Ayurveda. Zusammengefügt aus dem Sanskrit-Wort „Ayus“ gleichbedeutend mit Leben sowie aus dem Wort für das Wissen „Veda“.

Hierbei handelt es sich um das Wissen über Vorbeugung, um Verjüngung, um die Verlängerung des Lebens und um Heilung.

 

Die Gesundheit wird in der ayurvedischen Heilkunde als Harmonie oder Einheit des Bewusstseins mit den Körperfunktionen beschrieben. Dazu gehört auch das Wohlbefinden, das durch einen harmonischen und befriedigenden Kontakt zwischen den einzelnen Menschen und ihrer Umwelt entsteht.

 

Der Mensch ist nach den gleichen Grundsätzen wie seine Umwelt aufgebaut. Nach ayurvedischer Auffassung besteht der Mensch aus den vier Komponenten

 

         Der Körper als Träger

         Die Sinnesorgane als Mittler

         Der Geist mit bewertender Funktion

         Die Seele, ein Teil von „Atma“, der Allseele

 

Der Körper existiert als sichtbarer Leib, der über die Sinnesorgane mit der Aussenwelt Kontakt aufnimmt. Der Geist wird verstanden als inneres bewertendes Organ, das ebenfalls durch die Sinnesorgane mit der Umwelt in Verbindung steht.

 

Die Sinnesorgane und der Geist prägen die Seele, die Informationen aufnimmt und diese als Teile des zukünftigen Schicksals bei der Wiedergeburt weiterträgt.

 

Gemäß der ayurvedischen Philosophie besteht der Mensch aus den fünf Elementen:

 

         Feuer

         Wasser

         Erde

         Luft

         Raum (Äther)

 

Jedem Element sind bestimmte Körperfunktionen oder Stoffe zugeordnet.

 

So symbolisiert das Element Erde alle festen Bestandteile im Körper, die an ihren Ort gebunden sind wie zum Beispiel die Knochen. Dem Element Wasser hingegen sind alle Körperflüssigkeiten zugeordnet.

             

 

Die drei bekannten Doshas . . .         

             

Der Mensch lebt durch das Zusammenspiel der Kräfte von allen fünf Elementen.

 

Wie diese zusammenwirken, wird durch die Lehre der drei «Doshas» beschrieben:

 

           Vata (Nervenenergie für Bewegung und Aktivität)

           Pitta (Stoff-abbauende Feuerenergie)

           Kapha (Stoff-aufbauende Nährenergie)

 

In der ayurvedischen Medizin sind die Doshas die drei grundlegenden Steuerungs- und Regulationssysteme des menschlichen Körpers.

 

Das Verhältnis der Anteile von Vata, Pitta und Kapha zueinander macht die Konstitution des Menschen aus.

 

Die Zusammensetzung der Doshas bestimmt gewisse Stärken, Schwächen, Krankheitsanfälligkeiten und Reaktionsmöglichkeiten des Körpers.

 

Kennt der ayurvedische Arzt die Konstitution eines Menschen, so kann er aus der Vielfalt der ayurvedischen Behandlungsmethoden die typengerechte, richtige Auswahl treffen.

 

 

Wissenswertes über einige sanften Vorbereitungs- und Ausleitungs-Anwendungen

 

Die vielfältigen Anwendungen des Ayurveda aktivieren die  Selbstheilungskräfte des Körpers und legen damit die Grundlage für ein gesundes Leben im Einklang mit der individuellen Natur.

Sie führen zu dem ursprünglichen individuellen Gleichgewicht der Lebensenergien zurück und entziehen so vielen Krankheiten, die wir häufig als unausweichlich hinnehmen oder nur symptomatisch behandeln, die Grundlage.

 

Die Ärzte stellen Ihnen Ihr persönliches Kurprogramm entsprechend Ihrer gegenwärtigen Konstitution zusammen und führen tägliche Konsultationen durch, um den Verlauf zu kontrollieren.

 

 

 

Abhyanga     

 

Abhyanga bedeutet soviel wie "liebende Hände". Bei der Synchronmassage arbeiten zwei Therapeuten parallel. Die Massage erfolgt nicht kraftvoll, sondern eher sanft. Sicherlich ist das die schönste und entspannenste Form der ayurvedischen Massagen. Es ist eine Art der möglichen Öl-Anwendungen (snehana), Verwendet werden geeignete Öle, die je nach Konstitutionstyp verschieden sein können (bekanntestes Beispiel: Sesamöl). Abhyanga wirkt enorm entspannend und ausgleichend, ausleitend, heilend , energetisierend und dient ebenso als sanfte Anregung für den Körper zur Entschlackung.

 

Weitere Massagen

           Kopfmassagen

           Gesichtsmassagen

           Ganzkörper-Synchronmassagen

           Reis-Sack Massage

           Fussmassage  

 

 

           

Svedana

 

           Kräuterinhalationen

           Schwitztherapien

           Kräuterdampfbäder

           Kräuterbäder

           Blütenbäder

 

Svedana ist die gebräuchlichste Form der Wärmetherapie. Hierbei liegt der Körper in einem Holzkasten und wird mit dosha-gerechten Heilkräuterdämpfen behandelt. Mit angereicherten Dämpfen wird unter anderem die Haut, die unser größtes Organ darstellt, zur Entschlackung angeregt und Giftstoffe aus dem Körper ausgeschieden. Die toxischen Substanzen verlassen den Körper entweder durch die Hautporen oder werden durch die Zirkulation in den Nahrungstrakt gespült, wo sie mit Hilfe einer anschliessenden Pachakarma-Kur beseitigt werden können.

Ganz nebenbei erleben auch hier Geist und Seele die wohltuende Anregung, welche auch in der anschließenden Ruhephase durch die Reize der natürlichen Umgebung weiter vermittelt werden.

 

 

Shiro Vasti

 

Der Kopf-Öl-Stau. Ein Zylinder auf dem Kopf wird mit Öl gefüllt und eine dosierte Zeit lang getragen.

 

Kati Vasti oder auch Kati Basti

 

Ein auf die betreffende Stelle am Rücken gelegter Teigring hält das Öl, welches einen mikro-dosierten Öl-Staudruck bewirkt. Wird angewendet bei Rückenproblemen und Erkrankungen.

 

Shirodhara

 

Die bekannteste Prozedur ist der Stirnguß, ein erwärmtes Öl wird über die Stirn und den gesamten Hinterkopf in einem dünnen Strahl geleitet.

Die dadurch erhöhte Kopftemperatur bewirkt unter anderem den ausgeprägten Meditations-ähnlichen Effekt, ein Verarbeiten von gespeicherten „Altlasten“ findet statt. Hier wird Seele, Geist und Körper gleichermaßen angesprochen und gereinigt. Der Shirodara ist ein wichtiges Element des ganzheitlichen Ayurveda und muss wohldosiert werden.

 

             

Avagahana Sweda

 

Kräuter und Blütenbäder mit unterschiedlichen Rezepturen werden zum einen Dosha-ausgleichend zur Vorbeugung eingesetzt und zum anderen Dosha-beeinflussend zur Heilung durch Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichtes.

 

 

Pizhichil

 

Warmes ayurvedisches Öl wird über den Körper gegossen und dabei von zwei Therapeuten massiert. Diese Kombination von Ölmassage und Wärmebehandlung ist angenehm und meditativ. Dabei werden die fettlöslichen Ausscheidungen über die Haut aus dem Körper transportiert.

 

Die Pancha Karma Ausleitungs-Anwendungen

(Pancha = Fünf, Karma = Handlung)

 

Vamana Karma

 

Zur Ausscheidung von gestörtem Kapha aus Magen, Lungen und Nebenhöhlen. Wird nur mit Naturmitteln wie zum Beispiel Süßholz oder Kalmus durchgeführt. Chronische Atemwegsstörungen wie Asthma, Bronchitis, Atemstörungen sowie Hauterkrankungen, akutes Fieber, Ödeme und auch psychische Probleme können hierdurch geheilt werden.

 

Virechana Karma

 

Therapeutisches Abführen, wird angewendet, wenn Pitta gestört ist oder Kapha und Pitta gemeinsam gestört sind. Z.B. bei Schuppenflechte, Ekzemen, Hämorrhoiden, Kopfschmerzen, Leber– und Milzstörungen oder andere entzündlichen Erkrankungen. Das bekannte Triphala, eine Kombination aus drei verschiedenen Heilpflanzen, wird dafür verwendet.

 

Vasti Karma

 

Therapeutischer Einlauf mit Ölhaltigen und Nicht-Ölhaltigen Mitteln zur Reduzierung von Vata Störungen. Sehkraft, Ausstrahlung, Kraft und Lebensspanne werden verbessert. Behandelt werden damit unter anderem Ischias-Beschwerden und rheumatische Erkrankungen, Gicht, chronische Verstopfung.

 

Nasya Karma

 

Diese Nasen-Behandlung wird angewendet bei Gehirnfunktionsstörungen und auch, um die Nebenhöhlen, Ohren, Larynx und Pharynx von überschüssigen Doshas zu befreien. Spezielle ayurvedische Öle, Kräuterpulver und Kräuterfrischpresssäfte werden im Allgemeinen für Nasya verwendet.

 

Raktha Moksha

 

Der Aderlaß. Seltene Anwendung. Mit erwärmten Gläsern, erwärmten Kuhhörnern oder Aderlass, für Europäer werden meist Alternativ-Methoden angewendet.

 

 

Ganzheitliche begleitende Maßnahmen

 

Der Tag beginnt mit angeleiteter Meditation und Yoga, und nach dem Frühstück beginnen die Anwendungen.

Entsprechend der Tridosha Konstitution sind es drei bis fünf Behandlungen pro Tag.

 

Die Dosierung von allem, was man aufnimmt und zu sich nimmt, ist das Wesentliche am Ayurveda.

 

Dazu die tägliche Kontrolle darüber, ob die Regenerationskur wieder zurück zur „Ur-einstellung“ zum Prakriti des Körpers führt. Dabei muss natürlich mitgeholfen werden, die Ärzte geben individuelle Verhaltensvorschläge und diese sollten auch noch lange nach der Kur im Alltag zuhause weiter verfolgt werden, damit kann eine Kur bis zu einem halben Jahr nachwirken.

           

Die Meditation

 

Sie erfordert nur Zeit, den entsprechenden Ort und etwas Selbstdisziplin, und hilft erst dem Geist, danach der Seele und letztlich dem Körper.

Sie unterstützt das Ganzheitsprinzip des Ayurveda und kann auch ganz einfach Zuhause weiterhin angewendet werden.

Sie gibt Antworten zu vielen Fragen über die sichtbare und unsichtbare Welt und über die Dualität = dem Unterschied vom Individuum und dem Universum.

 

Der Yoga

 

Auch hierbei wird man täglich angeleitet, Yoga ist ein fester Teil des Ayurveda und im Gegensatz zur westlichen Welt kein Bewegungssport, es ist eine ebenfalls meditative Versenkung in die Asanas (die Stellungen) und dient zur Vorbereitung zum Lotussitz.

Beim ayurvedischen Alltag wird es als Ausgleich genutzt, bei einer Kur jedoch, wie alle Energie bindenden Tätigkeiten, reduziert.

 

 

 


Ein „Beispiel Tagesablauf“ zum besseren Verständnis

 

Schon in den alten Veden steht es geschrieben, dass es einen Rhythmus für Körper, Geist und Seele gibt, Samsara genannt, Wiederkehrendes also und diesem Ablauf folgt das native Ceylon Ayurveda.

 

Schon seit zweieinhalb Jahrtausenden verbindet sich perfekt das buddhistische System mit dem Ayurveda, denn Samsara (Sanskrit = Kreislauf) bedeutet auch Wiedergeburt, im Übertragenen ist hier die Wiederverwendung der Körper- und der Seelenmasse gemeint.

 

Durch die Erkenntnis, daß man in der Vata – Zeit seinen Tag beginnen sollte, wird zu diesem Zweck morgens bei Sonnenaufgang aufgestanden.

 

Für Ayurveda-Gäste bedeutet dies die erste Einnahme von erhitztem Wasser, welches den Stoffwechsel unterstützt. Erst nach etwa einer Stunde Yoga und Meditation gibt es das ayurvedische Frühstück, keinen Kaffee und keinen schwarzen Tee, diese coffeinhaltigen Getränke würden die Konstitution empfindlich verändern, da sie zu schnell und intensiv Pitta und Vata anregen. Außerdem wird durch solch starke Gifte die Pulsdiagnose verfälscht.

 

Der typische Ayurveda-Tag

 

Wir wollen hier am Beispiel von Susanne einen typischen Ayurveda-Tag während der  Ayurvedakur in Sri Lanka darstellen, um Ihnen einen Überblick darüber zu ermöglichen. Susanne ist eine wohl proportionierte, kraftvolle und offensichtlich ausgeglichene Frau Mitte vierzig.

Sie ist eine Kapha-Frau und in der zweiten Behandlungswoche.

Schon seit einiger Zeit beschäftigt sie sich begeistert mit Ayurveda. Besonders faszinierend findet sie den Umgang des Ayurveda mit dem Samsara und versucht, diese Prinzipien auch in ihr Leben einzubauen.

Obwohl es ihr als Kapha-Frau immer etwas schwer fällt, morgens in die Gänge zu kommen, steht Susanne doch vor Sonnenaufgang auf.

Und tatsächlich, in der Vata-Zeit frühmorgens, von zwei bis sechs Uhr, merkt sie, lässt es sich viel leichter aufstehen.  

 

6 Uhr

. . . Susanne wacht auf und nimmt zuerst ein großes Glas heißes Wasser zu sich. Danach führt sie die kleine Morgenhygiene durch und begiebt sich zum Pavillion wo das tägliche Yoga nach Aufwärmübungen mit Surya-Namaskar, dem Sonnengruß beginnt, passend dazu das Spiel der Farben der aufgehenden Sonne am Osthimmel.

 

7 Uhr

. . . jetzt führt Garvin die Gruppe an den Strand, heute ist dort Wellen-Meditation, fünfzig dieser silbernen Wellen werden weit am Horizont erahnt und begleitet, gedanklich assimiliert, mit dieser Hilfe werden nur Eindrücke aufgenommen, aufkommende Gedanken werden dadurch einfacher abgewiesen, Konzentration und Atemkontrolle geübt, danach um . . .

 

7 Uhr 30

geht Susanne in ihr Badezimmer um die große Morgenhygiene durchzuführen.

Dr. Nallin hat ihr geraten, aufgrund ihrer Kapha Konstitution Wechselduschen warm und kalt anzuwenden.

Jetzt nach dem Ankleiden merkt sie, wie ihr Körper in Schwung ist – Yoga statt Kaffee.

 

8 Uhr

. . . jetzt nimmt sie ihr Frühstück im Restaurant ein, während die gelblichen Sonnenstrahlen dem tropischen Ayurveda-Garten und dem Ozean Tiefe verleihen. Während ihre Pitta- und Vata-Mitgäste nicht ohne ein gehaltvolles Frühstück auskommen, genügen ihr Kolakanda, ein Kräuter-Reisgetränk, danach ein Obstteller mit Papaya, Holzapfel und Passionsfrucht. Anschließend drei kleine Rotti, Fladen aus Vollkorn und Reismehl mit Zwiebelsambol und einigen anregenden Gewürzen wie Ingwerpulver oder Zimt, damit die Schwere der Kapha-Zeit des Morgens von sechs bis zehn Uhr gar nicht erst aufkommt. Im Gegensatz zu westlichen Ernährungslehren hält der Ayurveda nicht viel vom großen Frühstück.

 

8 Uhr 30

. . . Jetzt geniesst Susanne noch etwas Lagunenseite, das Meeresrauschen ist hier nicht mehr dominant, hier ist das Vogelkonzert in vollem Gange, gleich wird sie eine Konsultation mit Dr. Nallin haben, er überprüft wieder durch seine Pulsdiagnose und durch Verhaltensanalyse, ob seine Anwendungen anschlagen. Um . . .

 

9 Uhr

. . . sitzt sie bei ihm, er nimmt sich viel Zeit, stellt viele Fragen, erkennt den Puls auf über hundert verschiedene Arten, es ist seine Kontrolle darüber, ob die verordneten Anwendungen schon Erfolg zeigen, ob man hier auf dem richtigen Weg ist und eine halbe Stunde später

 

9 Uhr 30

. . . liegt Susanne in der Natur-Cabana unter dem Ölstrahl des Shirodara – der Stirnguß, diese Anwendung regt den Geist an, trotz der Kapha-Zeit wird dieser durch den warmen Ölstrahl bewegt und angeregt, hier wird Ama (Schlacken) aus dem Geist und der Seele ausgeleitet, hier wird verarbeitet, bewältigt.

 

10 Uhr 15

. . . nach dem Ölguß eine Stunde Pause, es ist von 10 bis 14 Uhr Pitta-Zeit, daher sind die Gedanken sehr rege, es wird weiterhin aufgearbeitet, aufgeräumt, die Pitta Energie hilft hierbei. Der Shirodara wurde jetzt ganz natürlich durch die neue Zeitphase unterstützt.

 

11 Uhr 15 

. . . jetzt ist es Zeit, die Poren zu öffnen, das größte Organ des Körpers, die Haut vorzubereiten, die sieben Schichten zu durchdringen um das physische Ama loszulösen, dazu wird das Svedana – das Dampfbad vorbereitet, Kräuterdämpfe dringen in die Haut, während der Kopf kühl bleibt, danach ist es – 12 Uhr – High Noon, jetzt ruht man sich im Palmenschatten aus, bevor man eine Mittagsdusche vor dem Essen nimmt, um das Kräuteröl abzuwaschen.

 

13 Uhr

. . . Susanne trifft jetzt im Restaurant ihre Vata- und Pitta-Mitgäste, für die das Mittagessen ja noch wichtiger als das Frühstück ist. Zu den Grundregeln der ayurvedischen Ernährung gehört, daß die schwerste Mahlzeit um die Mittagszeit gegessen werden soll, weil dann das Agni, das Verdauungsfeuer, am stärksten ist. Ohne regelmäßige Mahlzeiten werden Vata-Gäste bald müde und unkonzentriert, Pitta-Gäste dagegen schnell ungeduldig und ungemütlich. Sie ißt mit höchster Wertschätzung das zusammengestellte und für sie zugeschnittene Menü.

Es gibt roten Reis mit Channadhal, dies ist ein schmackhafter Kichererbsen-Curry, dazu Lotuswurzelcurry und Rote Beete-Curry. Gelbwurz und Kreuzkümmel gleichen ihre Doshas aus. Zum Nachtisch gibt es Laddhus, mit Jaggery und Zimt, Kokosflocken und Sesamsaat, dies regt ihr Agni weiterhin an, wirkt wieder unterstützend zur Phase des Tages. Vier dieser leckeren Würfel sind genug. Sie wünscht sich noch Curd dazu wie ihre Pitta Mitgäste aber Dr. Nallin erklärte ihr, dass sie die Büffel-Dickmilch nur zweimal pro Woche essen sollte. Dafür darf sie Lassi – ein Yoghurtgetränk als Zwischenmahlzeit zu sich nehmen . . .

 

14 Uhr 30

. . . Seit vierzehn Uhr ist die Vata-Zeit, sie dauert bis ca. 18 Uhr und Susannes Körper und Geist ist so richtig in Fahrt . Während es in dieser Zeit ihrer Pitta-Freundin ebenso gut geht wie ihr, wirkt ihre Vata-Freundin doch immer leicht abgespannt und zieht sich nun lieber zurück.

Susanne bekommt jetzt eine Synchron Massage, Abhyanga genannt, dies bedeutet liebende Hände und jetzt erklärt sich dieser Name auch, Mali und Violet benötigen dafür über 40 Minuten, wieder wird physisches Ama zur Ausleitung vorbereitet, sie ergibt sich ganz dieser symetrischen Behandlung der Marma-Punkte, danach ist sie äußerst erschöpft . . .

 

15 Uhr 15

. . . das Öl auf dem Körper muß noch einwirken, deshalb liegt sie noch für eine Stunde in der Nähe des Pavillions, es ist eine Stelle, von wo aus die Lagune rechts und der Ozean links liegt, Susanne lässt diese Dualität der so verschiedenen Wasser lange auf sich wirken . . .

 

16 Uhr 15

. . . eigentlich wollte sie noch ein Blütenbad in der Grotte nehmen, wo man abgeschieden nur den Ozean sieht, aber dieses würde ihren Körper überfordern, also hatte Dr. Nallin doch recht, als er dies in seinem Treatment-Planer für den morgigen Vormittag vorsah. Ayurveda ist schließlich die Kunst des Dosierens !

Statt dessen endet der Behandlungstag mit einer Fußmassage, die Marmapunkte halten den Kontakt über die Meridiane zu den inneren Organen, welche damit angeregt werden, um die Entschlackung zu unterstützen.

 

16 Uhr 45

Jetzt ist Susanne froh, dass sie noch etwas Zeit für das Kommunizieren, für den Gedankenaustausch mit den anderen Kurgästen hat . . .

 

18 Uhr  

. . . am Abend kehrt Ruhe im Ayurveda-Garten ein – in der Natur wie auch bei Susanne – die Kapha Zeit beginnt. Heute hat sich Susanne mit einem Teil der anderen Gäste entschieden, eine abendliche Meditation direkt am Tempel durchzuführen. Garvin aus dem Dorf geht gerne mit, der Tempel ist mit Vattersgarden durch das Ost-Tor verbunden. Nach einer halben Stunde sitzt sie wieder im Pavillion, sie möchte das Schauspiel der untergehenden Sonne nicht verpassen . .

 

19 Uhr

. . . nachdem die Sonne sich in den Palmen am Horizont versenkt hat, beginnt das ayurvedische Abendessen. Susanne genügt ein kleines, leichtes Mahl wie auch ihren beiden Freundinnen. Joghurt und rohes Obst bekommen alle drei zu dieser Zeit nicht mehr auf den Tisch, da dies ihre Verdauung zu sehr belastet und Ama hervorruft. Statt dessen gibt es nach der Kürbis Suppe fettfrei gedünstetes Gemüse und da sie in der zweiten Woche ist, bekommt sie etwas Ghee dazu. Den Abschluß bildet Papayasalat, diese Frucht gilt im Ayurveda als Heilmittel. Seitdem Susanne und ihre Freundinnen ihre Hauptmahlzeit auf mittags gelegt haben und auf Zwischenmahlzeiten verzichten, geht es ihnen allen dreien besser. Auch mit dem Gewicht haben sie nun kaum mehr Probleme.

 

20 Uhr 30

Jetzt geht es noch ein paar Meter am Strand entlang, noch etwas Dunkelheit einatmen, die Lichter der Fischerboote schmelzen mit den Lichtern der Sterne zusammen, die Tierwelt ist stumm, auch das Dorf geht schlafen, gerne geht Susanne jetzt um

 

21 Uhr 

. . . auch in ihr Zimmer, die Abendhygiene wird durchgeführt, und um

 

21 Uhr 30

. . . liegt sie im Bett, der Tag wird noch einmal reflektiert und dem Morgigen erwartungsvoll entgegengedacht. Susanne ist kurze Zeit später noch vor Beginn der Pitta-Phase eingeschlafen.

 

Nach zweiundzwanzig Uhr, wenn Pitta wieder dominiert, schlafen sie alle nicht mehr so gut und tief.

Gegen Mitternacht, genauer gesagt von zweiundzwanzig Uhr bis zwei Uhr, hat Pitta das Zepter des Biorhythmus übernommen.

 

Nun produziert Susannes Stoffwechsel Wärme für den Schlaf, auch die geistige Verdauung, die Verarbeitung der Tageseindrücke, beginnt. Nicht umsonst sagt man selbst in der westlichen Welt, der beste Schlaf sei der vor Mitternacht.

Frühmorgens, zwischen zwei und sechs Uhr, ist Vata rege. Dies ist die Zeit der intensiven Träume, an die sich Susanne immer gerne erinnert.

Allmählich bereitet sich der Körper wieder auf das Aufstehen vor und aktiviert die Ausscheidungsorgane.

 

Es ist dies die beste Phase zum Meditieren und sich innerlich zu sammeln – bevor die Tagesaktivitäten beginnen. . . . .

Samsara . . .der Kreislauf . . . . auf einen neuen Tag !

 


 

 

 

Ein Überblick über die Preise und Nebenkosten

 

Preise

 

Von Mai bis Oktober

 

2 Wochen Kurpaket , Doppelzimmer 1050.- €, Einzelzimmer 1120.- €

3 Wochen Kurpaket , Doppelzimmer 1470.- €, Einzelzimmer 1680.- €

4 Wochen Kurpaket , Doppelzimmer 1960.- €, Einzelzimmer 2240.- €

 

November bis April

 

2 Wochen Kurpaket, Doppelzimmer 1400.- €, Einzelzimmer 1820.- €

3 Wochen Kurpaket, Doppelzimmer 2100.- €, Einzelzimmer 2730.- €

4 Wochen Kurpaket, Doppelzimmer 2800.- €, Einzelzimmer 3640.- €

 

Nebenkosten

 

1. Transfer

mit PKW / Kleinbus – wird gerne von uns organsisiert. Transfer-Kosten: 60.- Euro pro Fahrt (185 km, ca. 5 Std.) für den ganzen Kleinbus, also hin und zurück 120.- Euro. Fährt also noch jemand mit, dann teilt sich der Betrag noch entsprechend.

 

2. Flug

wird von Ihnen über Reisebüro oder Online-Reisebüro gebucht.

Wenn Sie es etwas persönlicher möchten, rufen Sie doch unsere ehemalige Praktikantin Gabriele Heuken unter 02327- 979766 an, Sie hat ein Reisebüro, hat Kenntnis von Vattersgarden, da sie dort mehrere Monate verbracht hat und ist ayurvedisch ausgebildet.

 

Man kann aber auch bei LTUR   Tel 01805-212121 nach günstigen Flügen suchen, oder direkt bei LTU, natürlich auch bei Condor , bei Martinair, Emirates und bei den anderen Fluggesellschaften.

 

Im Kurpreis enthalten

 

  • Unterbringung im Zimmer, Einzel oder Doppelbelegung
  • Ayurvedische Vollpension mit individuell abgestimmter Ernährung
  • Alle ayurvedischen Getränke wie Hochland-Wasser, Kräutertees, Abkochungen, Lassi, Tambili,  Gewürztees und Säfte entsprechend der Konstitution
  • Individuell abgestimmter Therapieplan (keine vorgegebenen Behandlungsschemata)
  • Tägliche Konsultationen
  • Alle verordneten Verabreichungen, Präparate oder Medizin
  • Geleitete Yogaübungen und Meditation (auch Strand- und Tempelmeditation)
  • Besuch bei der Patenklinik in Beliatta, damit Sie sehen, wie die einheimische Bevölkerung mit Ayurveda behandelt wird, diese Klinik hat die Supervision über unser Ayurveda-Center
  • Einführung in das ayurvedische Kochen durch Köche und Ärzte
  • Bei Bedarf Dolmetschertätigkeit durch unsere Gästebetreuung

 

 

 

Buchung und Kontakt

 

Rosi Vatter

Am Ringofen 64

41372 Niederkrüchten - Deutschland

 

Telefon   02163  - 57 93 99   

vom Ausland   0049 2163 - 57 93 99

 

Mobil 0171 – 429 0608  

vom Ausland   0049171 – 429 0608

 

Und unsere E-mail Adresse:   ayurveda@vattersgarden.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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www.ayurveda-board.de  www.ayurveda-garden.eu  www.ayurveda-garten.de  www.ayurveda-kur-in-sri-lanka.de  www.ayurveda-medikament.de  www.ayurveda-medikamente.de  www.ayurveda-seite.de  www.ayurveda-seite.eu  www.ayurveda-sri-lanka.eu  www.ayurveda-srilanka.de  www.ayurvedaboard.de 

 

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www.ayurvedaseite.de  www.ayurvedaseite.eu  www.ceylon-ayurveda.de  www.ceylonpark.com  www.geyersberg-urlaub.de  www.katrin-jenny.de  www.lanka-ayurveda.de  www.lanka-online.com  www.natives-ayurveda.de  www.samahan.eu  www.sri-lanka-ayurveda-kur.de  www.srilanka-ayurvedagarden.de  www.ungarn-zahnreisen.de 

www.vattersgarden.com  http://ayurveda-apotheke.vattersgarden.com  http://ayurveda-garden.vattersgarden.com  http://ayurveda-kur.vattersgarden.com  http://ayurveda-medizin.vattersgarden.com  http://ayurveda-produkte.vattersgarden.com  http://ayurveda-sri-lanka.vattersgarden.com  http://ayurveda-srilanka.vattersgarden.com  http://ayurvedakur.vattersgarden.com  http://ayurvedakur-sri-lanka.vattersgarden.com  http://ayurvedasrilanka.vattersgarden.com  http://panchakarma.vattersgarden.com  http://ungarn.vattersgarden.com  www.zalaszanto.de